Sonntag, 12. Februar 2017

Äussere Wurzeralm, 1822 m

Winter-Almwanderung mit Rodelabfahrt in Ridnaun.

Unterwegs im Neuschnee
Aufstieg zur Äusseren Wurzeralm
Ein frisch verschneiter Morgen erwartet uns als wir mit Opa im Ridnauntal beim kleinen Parkplatz nahe dem Fernheizwerk oberhalb vom Hotel Taljörgele im Weiler Entholz aus dem Auto steigen.
Warm eingepackt spazieren wir über die Brücke, vorbei an einer Holzhütte und folgen dem Forstweg Nr. 24. Anfangs eben und dann leicht abwärts, ehe es dann in angenehmer Steigung bergauf zur Alm geht.

Äussere Wurzeralm in Ridnaun
Blick zu den Zillertaler Alpen
Die Rodeln ziehen wir mit. Unsere Kleine verbringt den Zustieg nahezu schlafend, während es die Große genießt von Tati hinaufgezogen zu werden. Zum Aufwärmen und Spielen ist sie doch ab und zu vom Schlitten zu locken.

Im Winter wird der Forstweg zur Rodelbahn
Rodelspaß auf der äußeren Wurzeralm
Die Luft ist rein, die Temperaturen angenehm. Pünktlich zur Mittagszeit treffen wir auf der kleinen, aber feinen Äusseren Wurzeralm ein. Auf 1822 m genießen wir einen freien Blick über den Wald zu den Bergen rund um den Brenner. Nach einer lohnenden Einkehr wird noch ein wenig im Schnee gespielt und dann sausen wir auf dem Anstiegsweg mit der Rodel ins Tal.

Höhenmeter:  360 m
Gehzeit: 1,5 Stunden im Aufstieg
Einkehr: Äussere Wurzeralm (mittwochs Ruhetag)

Der Pulverschnee will entdeckt werden
Schneespaß unter dem Mareiter Stein

Montag, 26. Dezember 2016

Sonnenaufgang am Dürrenstein, 2839 m

Weihnachtssonnenaufgang auf dem Gipfel des Dürrenstein.

Aussichtsreicher Gipfel in den Dolomiten, der Dürrenstein
Erstes Morgenlicht an den Dreizinnen
Ein sonniger Stefanstag erwartet uns heute und so sind wir um vier Uhr morgens von Bozen ins Pragser Tal gefahren. Nach einem ungeplanten Zwischenstopp sind wir um 6 Uhr auf der Plätzwiese losgewandert. Mit Stirnlampen und warm eingepackt ging es auf Steig Nr. 40 bergauf. Anfangs leicht ansteigend, zum Schluss steiler dem Gipfel des Dürrenstein entgegen. Um 7.45 Uhr und pünktlich zum Sonnenaufgang stehen wir mit vielen anderen Bergbegeisterten auf dem Dürrenstein.

Sonnenaufgang zwischen Großer und Westlicher Zinne
Ein besonderer Sonnenaufgang im Dezember
Um die Weihnachtszeit gibt es hier an wenigen Tagen im Jahr ein ganz besonderes Naturschauspiel zu beobachten. Die Sonne geht genau zwischen der Großen und der Westlichen Zinne auf, verschwindet dann hinter der Westlichen Zinne und steigt dann in den Himmel empor. Bei Keksen, warmen Tee und kühlen Temperaturen genießen wir den nahezu wolkenlosen Aufgang der Sonne. Zurück geht auf dem Anstiegsweg mit Ausklang (oder Tagesbeginn?) im Plätzwiese-Berggasthaus.

Aufgrund des geringen Schnees sind wir mit Bergschuhen unterwegs, im oberen Teil leicht vereist, Grödel empfehlenswert. 

Höhenmeter: 840 m
Gehzeit: flotte 1,45 Stunden
Einkehr: nahe dem Parkplatz das Berggasthaus Plätzwiese, unterwegs keine

Die Sonne steigt von der Westlichen Zinne in den Himmel
Blick von der Plätzwiese zur Hohen Gaisl

Sonntag, 9. Oktober 2016

Walderlebnisweg Aschbach im Vinschgau, 1400 m

Erlebnisreich für Klein und Groß.

Bestens beschildert, der Walderlebnisweg Aschbach 
Ein unbeständiger Tag führt uns heute in den Wald oberhalb von Rabland im Vinschgau. Mit der Seilbahn schweben wir hinauf nach Aschbach und folgen dort links der Beschilderung "Walderlebnisweg Aschbach".

Aschbach hoch über dem Vinschgau
Waldxylophon
Kurz über die Forststraße Kaltbrunn und dann hinauf zur ersten Station. Auf dem Waldxylophon sind unterschiedliche Holzarten untergebracht und warten darauf zum Klingen gebracht zu werden. Gemütlich wandern wir weiter zu den großen Holzliegestühlen, wo wir einen schönen Blick über Aschbach hinauf in den Vinschgau und hinüber zur Texelgruppe genießen.

Waldausblicke
Wald-Schatzkisten
Nach einigen Infotafel kommen wir zu den Schatzkisten, welche die Kinder von Aschbach mit den Schätzen aus dem Wald gefüllt haben. Beim "Ort des Hörens" legen wir unser Ohr an den Hörtrichter und entdecken die Geräusche des Waldes, die wir sonst nicht wahrnehmen.

Der Weg ist das Ziel, unterwegs auf dem Walderlebnisweg
Lehrreiche Stationen am Aschbacher Walderlebnisweg
Nach den "Ameisen" kommen Balancierstämme und ein Barfußweg, ehe wir über den Waldrand wieder zurück ins Dorf Aschbach kommen und nach einer Stärkung zurück ins Tal gondeln.

Höhenmeter: 100 m
Gehzeit: ca. 1,5 Stunde, je nach Aufenthaltsdauer bei den Stationen
Länge: 3 km
Einkehr: Aschbacher Hof

Auch die Kleinen genießen die Aussicht

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Pfunderer Almrunde: Bodenalm und Gampielalm, 2047 m

Große Almenrunde mit Baby und Kleinkind in Pfunders.

Almpause
Vom Parkplatz in Dun im Pfunderertal folgen wir der Beschilderung Bodenalm. Es geht auf dem Forstweg durch den lichten Wald leicht bergauf. Nach einer halben Stunde erreichen wir die schön gelegene Alm, die zu leckeren, hausgemachten Spezialitäten einlädt. Lena und Greta vergnügen sich auf der grünen Wiese und beim Spielplatz.

Forstweg zur Bodenalm
Unsere Wander-Trage-Mami
Nach einer ausgiebigen Pause wandern wir auf Weg Nr. 13 weiter talein und nehmen dann den Wald-Weg Nr. 30a. Zunächst geht es über die Holzbrücke des Eisbruggbaches und dann steil durch den dichten Wald bergauf. Nach einer spannenden Geschichte erreichen wir nach einer Stunde das Wetterkreuz und die Gampiel-Alm, 2047 m.

Greta verschläft den Waldanstieg
Postkarten-Motiv Pfunderer Berge
Hier legen wir die nächste Spielpause ein und genießen einen atemberaubend schönen Ausblick auf die umliegenden Berge und hinunter ins Tal. Am späten Nachmittag ist es hier zudem einmalig ruhig. Von der Gampielalm wandern wir dann mit den letzten Sonnenstrahlen über dessen Fahrweg Nr. 30 bergab zum Parkplatz oberhalb des letzen Hofes. Während Hannes nach Dun weiter geht um das Auto zu holen, bleibe ich mit den Mädels beim Parkplatz und wir beobachten die grasenden Kühe und die Bauern bei der Heuernte.

Höhenmeter: 520 m
Gehzeit: 4 Stunden
Einkehr: Bodenalm, Gampielalm

Wetterkreuz auf Gampil
Blick über das Pfunderertal zu den Dolomiten

Sonntag, 4. September 2016

Hochfirst, 3408 m

Einsamer Hochgipfel im Passiertal.

Bergpanorama auf dem Weg zum Hochfirst
Verfallen, die Imestalm hoch über Pfelders
Vor dem Dörfchen Pfelders im Passiertal parken wir beim Obersteinhof, 1700 m und beginnen eine Gipfeltour, die ich schon lange im Visier habe. Auf dem 2-er Weg wandern wir recht steil und dann flacher hinauf zur zerfallenen Imest-Alm, 2198 m. Wir bleiben auf dem 2-er Weg Richtung Rauhjoch bis wir auf den Höhenweg, der zur Zwickauerhütte führt, treffen.

Komfortabel, das Biwak Pixner Josef  
Seewerspitze vom Gaisbergjoch aus
Der Höhenweg ist mit 44 markiert und wir folgen ihm bis zum Biwak (Pixner Josef). Beim sehr einladenden Biwak machen wir unsere erste Pause und gehen dann weglos, den Steinmännchen folgend steil empor zum Grat und weiter zur Seewerspitze, 3286 m. 

Von links nach rechts: Grat zur Seewerspitze
Blick zum Nachbargipfel, dem Liebenerspitz
Von der Seewerspitze hinunter ins Gaisbergjoch, 3233 m und von dort die letzen 200 Höhenmeter den Südgrat empor. Dieser Abschnitt erfordert Trittsicherheit und Konzentration, da der gesamte Gipfelaufbau äußerst brüchig und zudem ausgesetzt ist. Angekommen auf 3408 m genießen wir am Hochfirst eine herrliche, wenn auch wolkenverhangene Rundschau auf das umliegende Hochgebirge. Der Abstieg erfolgt auf dem Aufstiegsweg. 

Höhenmeter: 1800 m
Gehzeit: 4 Stunden im Aufstieg, 2,5 Stunden im Abstieg
Einkehr: keine

Ein Bruchhaufen, der Gipfelaufbau vom Hochfirst
Hochfirst-Gipfel mit Blick zum Liebener

Dienstag, 23. August 2016

Gipfelwanderung mit Kleinkind: Spieler, 2076 m

Lohnende Gipfelwanderung mit Kleinkind und Baby im Sarntal.

Spieler mit Blick zum Ifinger
Beobachten auf Augenhöhe
Kurz nach Sarnthein fahren wir die schmale Hofzufahrt hinauf nach Öttenbach zum Wanderparkplatz. Über den breiten Weg Nr. 10A wandern wir entlang, bis wir auf die erste Abkürzung durch den Wald treffen. Über diese kurz bergauf bis wir auf das weitläufige Almgelände der Öttenbacher Alm gelangen.

Auf der Öttenbacher Alm...
... ist viel los
Wir erreichen nach einer halben Stunde die Öttenbacher-Alm, 1924 m und spazieren dann auf dem breiten Weg Nr. 14 hinüber Richtung Meran 2000. Es begrüßen uns immer wieder Weidetiere und so stehen wir bald am Fuße des grünen Berghügels, dem Spieler. Über den Grasrücken wandern wir bergauf bis zum aussichtsreichen Gipfelkreuz, 2076 m. Unsere kleine Wanderin freut sich!

Dolomitenblick zum Rosengarten
Abstieg mit Blick zum Mendelkamm
Nach einer kurzen, da windigen Pause laufen wir bergab zum Kreuzjöchl, 1981 m. Von dort auf Steig Nr. 15 weiter hinunter in den Wald, wo wir im Schatten ein ausgiebiges Pick-Nick aus dem Rucksack genießen. Anschließend geht es auf dem Waldweg weiter zu einem Hirtenunterstand, über den Bach und zum Öttenbacher Wanderparkplatz.

Höhenmeter: 450 m
Länge: 7,6 km
Gesamtgehzeit: 4 Stunden
Einkehr: Öttenbacher-Alm

Blick zum Hinteren Seelenkogel
Abstieg mit Blick zur Sarner Scharte

Freitag, 12. August 2016

Plose-Wanderung: Über den Woody Walk zur Rossalm, 2200 m

Der spannende Erlebnisweg aus heimischen Hölzern - Woody Walk auf der Plose.

Unterwegs auf dem Dolomitenpanoramaweg zur Rossalm
Von Brixen fahren wir hinauf zum Parkplatz Kreuztal auf der Plose. Nun folgen wir der Beschilderung Rossalm und der Markierung 17A zur ersten Erlebnisstation, dem Ploseblitz, einer langer Rutsche. Es geht dann weiter zum Glocken-See und zum lustigen "Nicht-den-Boden-berühren-Weg".

Telefonieren mit dem Waldtelefon
Floßfahrt mit Dolomitenblick
Der Hit auf dem Weg war das Waldtelefon, das ausgiebig getestet werden musste. Das Ochsengespann mit dem Kletterbaum, der Peitlerthron, die Riesenliegen und das Kneippbächlein luden zu unterhaltsamen Wander-Unterbrechungen ein.

Ochsengesapnn mit Kletterbaum
Auszeit zum Genießen
Bei der "Alten Rosshütte", einer abgebrannten Ruine, in der einst Hirten mit ihren Schafen und Ziegen lebten, nahmen wir den Dolomitenpanorama-Steig, der uns durch die Alpenrosen führte. Dieser Steig bringt uns direkt bis zur Rossalm, 2200 m mit Blick zu den Geislerspitzen und dem Peitlerkofel.

Die "Alte Rossalm"
Blick talauswärts
Auf der Rossalm lädt ein Spielplatz zum Toben ein, etwas unterhalb der Hütte befindet sich die letzte Station, das Floß.
Der Rückweg unserer Plose-Wanderung erfolgt auf demselben Weg, oder zur Gänze auf dem Forstweg, der auch kinderwagentauglich ist.

Höhenmeter: 100 m
Kilometer: insgesamt 5 km
Gesamtgehzeit: 2 Stunden
Einkehr: Rossalm

Panoramatafel
Teilabschnitt "Nicht-den-Boden-berühren-Weg"

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