Mittwoch, 10. Mai 2017

Maiser Waalweg

Über den Maiser Waalweg zum Torgglerhof in Saltaus.

Idyllisch unterwegs an alten Bewässerungskanälen
Wege am Wasser sind bei unseren Mädels immer beliebt und so entscheiden wir uns heute im Tal nahe Meran zu bleiben und ein Stück des Maiser Waalweges zu erwandern. Wir parken beim Sportplatz in Kuens nahe der Passer, überqueren den Fluss und gehen fünf Minuten steil durch den Wald empor zum Einstieg in den Maiser Waalweg.

Ein Weg, der auch den Kleinsten Spaß macht
Der Begleitweg des Waals führt uns nun eben durch den Mischwald. Das Wasser im Waal fließt ruhig. Wir queren den Steinbach und gelangen zur alten, verfallenen Waaler-Hütte, deren Mauerreste noch erkennbar sind. Nach dem Waldabschnitt gelangen wir zu den Obstwiesen und wandern mit freier Sicht auf die umliegenden Berge stets am Waal entlang talein bis zum Torgglerhof, wo wir lohnend einkehren.

Lohnende Waalwanderung nahe Meran, der Maiser Waal
Während ich mit den Kindern auf dem Spielplatz bleibe, kehrt Hannes auf dem Passerweg (ideal auch mit dem Laufrad) zurück zum Sportplatz in Kuens und holt uns dann mit dem Auto beim Torgglerhof ab.

Höhenmeter: gering
Gehzeit: fast 1,5 Stunden (nur Hinwanderung)
Einkehr: Torgglerhof (Sonn- und Feiertags nur auf Vorbestellung)

Blüte am Wegrand

Samstag, 29. April 2017

Pyramidenweg: zu den Steinegger Erdpyramiden

Erdpyramidenweg in Steinegg: unterwegs entdecken wir ein einmaliges Naturphänomen.

Das Ergebnis jahrtausendelanger Erosionsprozesse
Unsere heutige, gemütliche Familienwanderung führt uns zu den Erdpyramiden von Steinegg. Wir parken in Steinegg-Oberdorf und folgen gegenüber der Weißenbild-Kapelle der Beschilderung des Pyramidenweges. Zunächst über die Wiese hinunter, vorbei an blühenden Bäumen und weiter durch den Wald abwärts in die Katzenbachschlucht.

Einstieg in den Pyramidenweg
Wiesenabschnitt auf dem Weg zu den Steinegger Pyramiden
Über einen schön angelegten Steig erreichen wir wieder eine Wiese und gelangen dann wieder in den Laubwald. Über mehrere Brücken erreichen wir schließlich eine wunderschöne Aussichtsbank nahe dem Raffeinhof. Über die asphaltierte Hofzufahrt, aber mit Blick zum Schlern und Rosengarten spazieren wir fast bis zum Heiglerhof. Kurz vor dem Hof bringt uns der Weg Nr. 2 leicht ansteigend zum Dosserhof und kurz oberhalb treffen wir auf die Straße.

Interessanter, abwechslungsreicher Weg für Kinder
Im Laubwald
Kurz dieser entlang bis zum Wegkreuz. hier rechts ab und steil hinunter zu den Steinegger Erdpyramiden. Eine Informationstafel erzählt die Sage von der Entstehung dieser Naturwunder. Kurz unterhalb bringt uns eine hölzerne Aussichtsplattform mit Bank ganz nahe zu den Pyramiden von Steinegg. Weiter geht es durch Wald und Wiesen zum Glirghof und hinunter zur Hauptstraße, die uns in wenigen Minuten zur Weißenbild-Kapelle und unserem Ausgangspunkt bringt.

Höhenmeter: 240 m
Gehzeit: 3 Stunden, inkl. kleineren Pausen
Einkehr: keine
Formschön, die Erdsäulen von Steinegg
Der schönste Panoramablick

Montag, 17. April 2017

Über die Bärenfalle zum Tschafatschsattel, 2050 m

Frühlingsklamm-Wanderung durch die Bärenfalle auf den Tschafatschsattel.

Heidekräuter blühen am Wegrand 
Blick zur Schlucht, der Bärenfalle 
Unser flotte Frühlingsbergtour beginnt beim gebührenfreien Parkplatz Grube, 1180 m im Weißlahnbad. Bei der Infotafel beginnt der Wanderweg Nr. 2, der uns leicht ansteigend durch den Wald bergauf führt. Hier wärmt uns angenehm die Frühlingssonne. Bald erreichen wir das Tschetterloch, eine der seltenen Natursteinhöhlen im Dolomitgestein, die nur mit entsprechender Ausrüstung zu begehen ist.

Blick zur Latemargruppe
Oberer Abschnitt der steilen Bärenfalle
Am Hang blühen die Erika-Blumen und es öffnen sich immer wieder schöne Ausblicke zur Latemargruppe und dem Rosengartenmassiv. Ab dem Einstieg in die Schlucht geht es dann ziemlich steil bergauf. Durch imposante Felswände erreichen wir die eigentliche Bärenfalle. Über Holzstiegen und Holzbrücken gewinnen wir flott an Höhe und erreichen den Tschafatsch-Sattel, 2050 m. Im Sattel lädt eine Bank zur Rast und Aussicht genießen ein.

Einstieg "Bärenfalle"
Durch die steil herabfallenden Felsen bergauf
Vom Tschafatschsattel entweder wieder auf dem Anstiegsweg bergab, oder in 20 Minuten zur Sesselschwaige, in 1,5 Stunden zum Schlernhaus oder in 2,5 Stunden über die Hammerwand zur Tschafonhütte. Wir entscheiden uns heute wieder durch die Bärenfalle zurückzugehen.

Höhenmeter: ca. 900 m
Gehzeit: 2,5 Stunden im Aufstieg, 1 Stunde im Abstieg
Einkehr: keine

Geschnitzter Bär weißt auf den Namen der Bärenfalle hin
Abenteuerlicher Weg durch die Klamm der Bärenfalle

Sonntag, 9. April 2017

Ruine Castelfeder, 360 m

Spannende Frühlingswanderung zur Ruine Castelfeder.

Ruine Castelfeder
An der Straße von Auer nach Montan parken wir in der Kehre beim Sportplatz und sparen uns so den Aufstieg von Auer zum Einstieg in den Naturerlebnisweg Castelfeder. Wir spazieren durch die karge Landschaft, vorbei an Tümpeln und knorrigen Eichen. Für unsere neugierigen Kinder gibt es am Wegrand viel zu entdecken.

Felsen...
... und Bäume laden zum Klettern ein
Immer wieder laden die warmen Felsen und Bäume zum Klettern ein. Bald erreichen wir den Wurmsee und von dort geht es an der Ostseite die letzten fünf Minuten steil hinauf zur Ruine Castelfeder. Auf dem gletschergeschliffenen Porphyrrücken gibt es Siedlungsspuren aus unterschiedlichen Epochen und eine weite Aussicht über das Etschtal bis zur Salurner Klause.

Aussicht gegen Süden...
... zur Salurner Klause
Die große Wiese rund um die Castelfeder-Ruine lädt zum Picknicken und zu schönen Spielstunden ein. Nach einer ausgedehnten Pause wandern wir auf dem Hinweg wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Gesamtgehzeit: 1,5 Stunden
Höhenmeter: gering
Einkehr: unterwegs keine

Was es hier wohl zu entdecken gibt?
Schaukeln ist immer schön

Mittwoch, 22. März 2017

Rundwanderung über Kloster Säben, 673 m

Frühlingswanderung zu Kloster Säben hoch über Klausen.

Familienausflug mit dem Südtirol-Zug
Kloster Säben hoch über Klausen
Ein milder Märztag lässt uns heute mit dem Zug nach Klausen fahren. Vom Bahnhof spazieren wir über den Eisack und durch das Dürerstädtchen zum Säbener Aufgang am südlichen Stadteingang. Hier treffen wir Opa und nach einem kurzen Spielplatzbesuch geht es über Stiegen und gepflastertem Fahrweg über den Keschtnweg steil über den Säbener Felsenhügel bergauf.

Rastplätzchen auf dem Aufstiegsweg
Spannend, der gepflasterte Weg nach Säben 
Nach einer Dreiviertelstunde erreichen wir über die Burg Branzoll das Kloster. Nach einer Pause und Besichtigung steigen wir ab Richtung Säbener Promenade und nehmen bei dessen Abzweigung den Weg, der uns geradeaus zu einem Hof und weiter auf den Weg 3A bringt.

Eingang in die Klosteranlage
Aussichtsbank in der Sonne
Durch Mischwald kommen wir über einen schmalen Steig zu einem Weinberg und treffen bald auf den Buschenschank Hienghof. Von dort geht es sehr steil durch Weinberge und einem lichten Wald hinunter zur Hauptstraße und über den Radweg retour zum Bahnhof in Klausen.

Höhenmeter: 250 m
Gehzeit: Aufstieg 45 Minuten, Abstieg 1 Stunde
Einkehr: Buschenschank Hienghof, Gasthöfe in Klausen

Entspannte Erholungspause auf Mamis Rücken
Halteseil beim steilen Abstieg nach Klausen

Sonntag, 12. Februar 2017

Äussere Wurzeralm, 1822 m

Winter-Almwanderung mit Rodelabfahrt in Ridnaun.

Unterwegs im Neuschnee
Aufstieg zur Äusseren Wurzeralm
Ein frisch verschneiter Morgen erwartet uns als wir mit Opa im Ridnauntal beim kleinen Parkplatz nahe dem Fernheizwerk oberhalb vom Hotel Taljörgele im Weiler Entholz aus dem Auto steigen.
Warm eingepackt spazieren wir über die Brücke, vorbei an einer Holzhütte und folgen dem Forstweg Nr. 24. Anfangs eben und dann leicht abwärts, ehe es dann in angenehmer Steigung bergauf zur Alm geht.

Äussere Wurzeralm in Ridnaun
Blick zu den Zillertaler Alpen
Die Rodeln ziehen wir mit. Unsere Kleine verbringt den Zustieg nahezu schlafend, während es die Große genießt von Tati hinaufgezogen zu werden. Zum Aufwärmen und Spielen ist sie doch ab und zu vom Schlitten zu locken.

Im Winter wird der Forstweg zur Rodelbahn
Rodelspaß auf der äußeren Wurzeralm
Die Luft ist rein, die Temperaturen angenehm. Pünktlich zur Mittagszeit treffen wir auf der kleinen, aber feinen Äusseren Wurzeralm ein. Auf 1822 m genießen wir einen freien Blick über den Wald zu den Bergen rund um den Brenner. Nach einer lohnenden Einkehr wird noch ein wenig im Schnee gespielt und dann sausen wir auf dem Anstiegsweg mit der Rodel ins Tal.

Höhenmeter:  360 m
Gehzeit: 1,5 Stunden im Aufstieg
Einkehr: Äussere Wurzeralm (mittwochs Ruhetag)

Der Pulverschnee will entdeckt werden
Schneespaß unter dem Mareiter Stein

Montag, 26. Dezember 2016

Sonnenaufgang am Dürrenstein, 2839 m

Weihnachtssonnenaufgang auf dem Gipfel des Dürrenstein.

Aussichtsreicher Gipfel in den Dolomiten, der Dürrenstein
Erstes Morgenlicht an den Dreizinnen
Ein sonniger Stefanstag erwartet uns heute und so sind wir um vier Uhr morgens von Bozen ins Pragser Tal gefahren. Nach einem ungeplanten Zwischenstopp sind wir um 6 Uhr auf der Plätzwiese losgewandert. Mit Stirnlampen und warm eingepackt ging es auf Steig Nr. 40 bergauf. Anfangs leicht ansteigend, zum Schluss steiler dem Gipfel des Dürrenstein entgegen. Um 7.45 Uhr und pünktlich zum Sonnenaufgang stehen wir mit vielen anderen Bergbegeisterten auf dem Dürrenstein.

Sonnenaufgang zwischen Großer und Westlicher Zinne
Ein besonderer Sonnenaufgang im Dezember
Um die Weihnachtszeit gibt es hier an wenigen Tagen im Jahr ein ganz besonderes Naturschauspiel zu beobachten. Die Sonne geht genau zwischen der Großen und der Westlichen Zinne auf, verschwindet dann hinter der Westlichen Zinne und steigt dann in den Himmel empor. Bei Keksen, warmen Tee und kühlen Temperaturen genießen wir den nahezu wolkenlosen Aufgang der Sonne. Zurück geht auf dem Anstiegsweg mit Ausklang (oder Tagesbeginn?) im Plätzwiese-Berggasthaus.

Aufgrund des geringen Schnees sind wir mit Bergschuhen unterwegs, im oberen Teil leicht vereist, Grödel empfehlenswert. 

Höhenmeter: 840 m
Gehzeit: flotte 1,45 Stunden
Einkehr: nahe dem Parkplatz das Berggasthaus Plätzwiese, unterwegs keine

Die Sonne steigt von der Westlichen Zinne in den Himmel
Blick von der Plätzwiese zur Hohen Gaisl

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